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181126 GER BLIn der deutschen Schach Bundesliga waren am vergangenen Wochenende mit Markus Ragger, Peter Schreiner und Felix Blohberger drei Österreicher im Einsatz. Ragger sichert seinem Team Solingen in der vierten Runde mit einem Sieg gegen Luke Mc Shane im Spitzenspiel gegen Werder Bremen einen knappen 4,5:3,5 Sieg und damit die geteilte Tabellenführung mit Baden-Baden. In der dritten Runde gewann Solingen gegen Mühlheim mit 5:3. Hier musste sich Ragger am Spitzenbrett aber David Navara geschlagen geben. Schreiner und Blohberger erreichen für SF Berlin in der dritten Runde jeweils Remisen gegen 2600er, können aber eine glatte Niederlage gegen die Schachfreunde Deizisau nicht verhindern. Schreiner remisiert gegen den deutschen Nationalspieier Matthias Blübaum. Blohberger gegen Andreas Heimann. Tags darauf ist der regierende Meister Baden-Baden zu stark. Berlin geht 1:7 unter. Schreiner und Blohberger verlieren gegen die 2700er Richard Rapport und Etienne Bacrot. In der Tabelle führen nach vier Runden Baden-Baden und Solingen mit dem Punktemaximum. Ohne Punkteverlust sind auch noch Hockenheim und Viernheim. Beide Teams haben aber ein Spiel weniger ausgetragen. Berlin befindet sich mit einem Sieg und zwei Niederlagen am 12. Platz. Das ist der erste außerhalb der Abstiegszone. (wk, Foto: Deutsche Schachbundesliga)
Website Deutsche Schachbundesliga

181113 peaceDas "Tournament of Peace" findet vom 12. bis 23. November in Zagreb statt. Der kroatische Verband lässt damit eine alte Tradition aufleben, die ihren Höhenpunkt wohl 1970 hatte, als Robert James Fischer vor Hort und Gligoric ein Turnier mit 18 Teilnehmern gewinnen konnte. Heuer spielen mit Europameister Ivan Saric, Ex-Europameister Zdenko Kozul sowie den Großmeistern Stevic, Palac, Jovanovich und Zelcic sechs Kroaten und sechs Teilnehmer aus dem Ausland. Topstar ist Vassily Ivanchuk. Der Ukrainer führt mit seiner Elozahl von 2714 die Setzliste an. Es folgen mit Ivan Cheparinov und Bassem Amin zwei weitere 2700-er. B. Adhiban (2682), Etienne Bacrot (2677) und Valdimier Malakhov (2654) komplettieren das Feld. In der gestrigen ersten Runde gelingen Ivanchuk und Adhiban Schwarzsiege gegen Jovanovic und Kozul. Die Runden beginnen täglich um 15:00 Uhr. Ein Ruhetag ist am 18. November. Auf der Turnierseite und den großen Schachportalen wird das Turnier live übertragen. (wk)
Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results

181029 IOMDer Pole Radoslaw Wojtaszek gewinnt überraschend das Isle of Man Open 2018. In der Startrangliste ist Wojtaszek "nur" die Nummer 10 von 165 Spielern aus 37 Nationen, darunter mit Aronian, Vachier-Lagrave, Kramnik, So und Anand fünf Spieler aus den Top-10 der Welt. In der Schlussrunde sitzen aber Arkadij Naiditsch und Wojtaszek punktegleich führend am Spitzenbrett. Die Partie endet Remis. Da kein anderer Spieler mehr zu den Beiden aufschließen kann wird ein Stichkampf mit Blitzpartien nötig. Dieser endet 1:1, in der finalen Armageddon Partie ist dann Wojtaszek siegreich. Sieben Spieler teilen den dritten Platz: Kramnik, Grischuk, Nakamura, Xiong, Hao, Jones und Adhiban. (wk, Foto: John Saunders)
TurnierseiteErgebnisse bei Chess-Results

181024 IOMEin Großteil der Weltklasse spielt derzeit beim Masters Open in Isle of Man. Angelockt hat die 75 Großmeister unter den 165 Teilnehmern wohl ein beachtlicher Preisfonds, allein der erste Platz ist mit 50.000 Pfund dotiert. Nach vier Runden sind nur noch Hao Wang und Arkadij Naiditsch ohne Punkteverlust. Maxime Vachier-Lagrave führt nach einem Remis gegen Jeffery Xiong eine Gruppe von sieben Spielern mit je dreieinhalb Punkten an. In der deutlich größeren Gruppe der Spieler mt drei Punkten finden sich mit Aronian, Giri, Kramnik, So, Anand, Grischuk, Nakamura und Karjakin gleich acht Spieler der Top-10 der Setzliste. Die fünfte Runde folgt heute um 14:30 Uhr Ortszeit (15:30 MEZ). Sie wird auf der Turnierseite live übertragen und kommentiert. (wk, Foto: John Saunders)
Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results

180916 stlouis 960Im Champions Showdown in St. Louis besiegt Veselin Topalov im Duell der Ex-Weltmeister Garry Kasparov relativ deutlich mit 14,5:11,5. Gespielt wurden im Schach 960, hier wird die Grundstellung vor der Partie ausgelost, sechs Partien im Schnellschach und vierzehn Partien im Blitzschach. Topalov verdankt seinen Sieg dem besseren Ergebnis im Schnellschach, wo er drei Partien gewinnen konnte und nur eine verloren hat. Da die Partien im Schnellschach doppelt zählen, fiel der Sieg optisch deutlich aus. Im Blitz hatte hingegen Kasparov knapp die Nase vorne. Dem besseren Ergebnis im Schnellschach verdankt auch Hikaru Nakamura ein 14:12 gegen Peter Svidler. Hier wäre das Ergebnis ohne doppelte Punkte ein 10:10 gewesen. Klare Siege feiern Maxime Vachier-Lagrave gegen Sam Shankland und Levon Aronian gegen Leinier Dominguez mit jeweils 17,5:8,5. Deutlich fällt das 14,5:11,5 von Wesley So gegen Anish Giri aus. Immerhin konnte Giri nach ganz schlechtem Start mit einem guten Finale die Niederlage in Grenzen halten. (wk, Foto: Turnierseite)
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