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180807 shirovDer Lette Alexey Shirov gewinnt den Callavision Cup in Schweden dank eines Sieges im direkten Duell gegen Johnny Hector. Am Ende haben beide Spieler je sieben Punkte aus neun Partien erreicht. Die bessere Zweitwertung entscheidet für Shirov, der übrigens seit kurzem wieder für Spanien spielberechtigt ist. Es ist bereits das zweite Mal, dass Shirov von Lettland nach Spanien wechselt. Das ist möglich, weil die FIDE die Vergabe einer Spielberechtigung nicht mit der Staatsbürgerschaft verknüpft. Olympische Sportarten haben diesen Spielraum hingegen nicht. Das IOC ist hier strenger. Beste Frau unter insgesamt 185 Spielerinnen und Spielern wurde Pia Carmling mit secheinhalb Punkten am sechsten Platz, punktegleich mit Nils Grandelis, Hillarp Persson und Viealy Sivuk. (wk, Foto: ChessBase)
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180802 bielDas 51. Internationale Schachfestival Biel wurde in der neunten und vorletzten Runde entschieden. Der Aserbeidschaner Shakhryiar Mamedyarov schlug Weltmeister Magnus Carlsen überzeugend. Mamedyarov übernahm mit den weissen Figuren während des Spiels allmählich die Oberhand und gewann dann einen Bauern. Er befand sich in einer Situation, die Experten als "Spielen auf zwei Ergebnisse" bezeichnen, nämlich Sieg oder Unentschieden, ohne das Risiko das Spiel zu verlieren. Magnus Carlsen kann dem Druck diesmal nicht standhalten und gibt nach einem Fehler im 57. Zug auf. Dank dieses Ergebnisses ist der Turniersieg bereits eine Runde vor dem Ende entschieden. Am Schlusstag remisiert Mamedyarov mit Schwarz gegen Peter Svidler, währen Carlsen gegen Georgiadis und Vachier-Lagrave gegen Navara gewinnen. In der Schlusstabelle ist Carlsen mit eineinhalb Punkten Rückstand Zweiter, Vachier-Lagrave und Svidler teilen den Dritten, einen halben Punkt hinter dem Weltmeister. Navara ist mit vier Punkten einigermaßen dabei. Georgiadis muss sich mit drei Remisen zufrieden geben. (wk, Foto: Turnierseite)
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180731 BielShakriyar Mamedyarov ist in Biel zwei Runden vor Schluss am Weg zum Sieg. Der Aserbaidschaner gewinnt in der Rückrunde gegen Georgiadis und Navara und liegt nach einem weiteren Remis gegen Vachier-Lagrave in der Tabelle mit sechs Punkten vor Carlsen (5) und Peter Svidler (4,5). Weltmeister Magnus Carlsen kommt nach seinen beiden Auftakterfolgen über Remisen nicht mehr hinaus, zuletzt gestern gegen Svidler. Seine Chance auf den Turniersieg liegt in der heutigen direkten Partie mit Mamedyarov, allerdings hat Carlsen die schwarzen Steine. Maxime Vachier-Lagrave konnte sich nach schlechtem Start (1/4) mit Siegen gegen Georgiadis und Svidler wieder auf 50% bringen. David Navara hält mit dreieinhalb Punkten gut mit, Lokalmatador Nico Georgiadis verpasst gegen den Tschechen gestern die Chance auf einen ersten Sieg, erreicht aber immerhin ein zweites Remis. Die Vorentscheidung in Biel wird heute auf der Turnierseite ab 14:00 Uhr live übertragen und von Daniel King und Anna Rudolf kommentiert. (wk, Foto: Turnierseite)
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180727 biel r5In der fünften Runde kam es in Biel zum Gipfeltreffen der Tabellenführer. Magnus Carlsen eröffnete mit dem Königsbauern, Shakriyar Mamedyarov verteidigte sich Spanisch. In der modernen Variante dieser Eröffnung erhielt Carlsen einen leichten Vorteil, konnte diesen aber nicht verdichten und die Partie endete in einem Damenendspiel mit Remis. Zuvor kam Maxime Vacher-Lagrave gegen Lokalmatador Nico Georgiadis seinem ersten Sieg, der ihn aber noch vom vorletzten Platz wegbringt. Sein Rückstand auf Carlsen und Mamedyarov beträgt vor dem heutigen Beginn der Rückrunde bereits eineinhalb Punkte. Die Chance seinen fünf Siegen in Biel einen sechsten hinzuzufügen ist nur mehr gering. In der dritten Partie des Tages teilten Peter Svidler und David Navara die Punkte. Svidler liegt einen halben Punkt hinter dem Führungsduo, Navara einen ganzen. (wk, Foto: Turnierseite)
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180725 biel r3Das doppelrundige Großmeisterturnier in Biel bringt in den ersten drei Runden eine bemerkenswerte Siegquote. Sechs der bisherigen neun Partien brachten einen Sieger. Magnus Carslen gewann in der zweiten Runde mit Schwarz gegen Maxime Vachier-Lagrave seine zweite Partie, musste aber gestern gegen Peter Svidler ein erstes Remis zugestehen. Das konnte Shakriyar Mamedyarov nutzen um mit einem Sieg gegen Vachier-Lagrave aufzuschließen. Der französische Co-Favorit findet sich nach diesen beiden Niederlagen nur am vorletzten Platz. Schlechter erging es nur Lokalmatador Nico Georgiadis. Er hat bisher alle drei Partien gegen Mamedyarov, Svidler und Navara verloren. Die Gegner werden aber nicht leichter. Heute wartet Magnus Carlsen auf den Schweizer. (wk, Foto: Turnierseite)
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