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180210 op portugalAndreas Diermair und Georg Fröwis, zwei Spieler des ÖSB Nationalkaders, spielten diese Woche beim stark besetzten "Open de Portugal" in Lissabon. Diermair, gesetzt als Nummer 18, gelingt ein hervorragender fünfter Platz mit sieben Punkten aus neun Partien und einer Performance von 2554. Das bringt dem Steirer zehn Punkte für die Weltrangliste, womit er wieder über 2500 Elo klettert. Diermair gewinnt sechs Partien gegen eloschwächere Gegner, remisiert gegen Georgiens Baadur Jobava (2685) und den Norweger Sabastian Mihajlov. Seine einzige Niederlage muss er gegen den Russen Anton Domchenko (2671) einstecken. Nicht ganz so gut läuft es bei Georg Fröwis, Der Vorarlberger gewinnt zwar ebenfalls sechs Partien, remisiert aber gegen Alistair Hill (2159, ENG) und veliert gegen den Spanier Santos (2546) und den Polen Warakomski (2517). Seine Eloleistung von 2328 bringt ihm keine Verbesserung der Elozahl. Turniersieger wird nach Feinwertung der Serbe Aleksandar Indjic vor den Russen Anton Demchenko und Nikita Petrov (alle 7,5). Elofavorit Jobava wird mit sieben Punkten Vierter. (wk, Foto: Turnierseite)
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180209 moskauEinen Außenseitersieg gibt es beim Moskau Open 2018. In der A-Gruppe ist der 15-jährige Russe Semen Lomasov mit einer Elozahl vo 2530 unter 220 Spielern aus 29 Ländern "nur" als Nummer 12 gesetzt. Lomasov spielt die Konkurrez aber in Grund und Boden. Er erlaubt nur in den Runden drei und vier Remisen gegen Vokhidov (UZB) und Kalashian (ARM). Das bringt ihm mit acht Punkten aus neun Partien und einer Performance von 2765 den ungeteilten Turniersieg vor dem Israeli Tamir Nabaty (2658) und seinem Landsmann Maksim Vavulin (2575). Zudem darf sich Lomasov über eine Großmeisternorm freuen. Vom 19. Februar bis 2. März findet in Moskau ein weiterer großer Schachevent statt, das Aeroflot Open. Valentin Dragnev wird teilnehmen und versuchen seine dritte GM-Norm zu holen. (wk, Foto: ChessBase)
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180204 BL GER DragnevEine Sensation gelingt Valentin Dragenv in der deutschen Schachbundesliga. In der 7. Runde besiegt der Wiener am Spitzenbrett von Bayern München im Match gegen Schwäbisch-Hall mit Maxim Rodhstein (2695) ein großes Kaliber. Tags darauf gelingt im Duell der Nachwuchshoffnungen von Deutschland und Österreich ein Remis gegen Matthias Bluebaum (2695). Dragnev hält nun bei einer Performance von 2641 und zeigt nach dem guten Resultat in Gibralter weiteren Aufwärtstrend. Bayern München hilft das aber wenig. Beide Matches gehen klar verloren. Einen ersten Punkteverlust muss Markus Ragger mit Solingen gegen Werder Bremen hinnehmen. Ragger verliert gegen den russischen Jungstar Daniil Dubov. Heute revanchiert sich Österreichs Nummer Eins mit einem Sieg gegen Patrick Zelbel. Solingen überfährt Mühlheim mit 6,5:1,5 und bleibt mit 15 Punkten aus acht Runden erster Verfolger von Baden-Baden. Sieg und Niederlage gibt es an diesem Wochenende für Peter Schreiner mit seinem SF Berlin. Schreiner remisiert gegen Vladimir Gurevich (2475) und Rainer Buhmann (2597). Berlin liegt mit vier Siegen und vier Niederlagen im Mittelfeld. Zwei Remisen erzielt auch Stefan Kindermann für MSA Zugzwang 82 gegen Georg Meier (2649) und Viktor Laznicka (2664). Zugzwang liegt mit drei Punkten am vorletzten Platz und kämpft wie Bayern München gegen den Abstieg. (wk, Foto: Website Schachbundesliga)
Deutsche Schachbundesliga

180201 gibraltarDer Schlusstag in Gibraltar wird für die Stars ein langer. Gleich sieben von ihnen beenden das Turnier nach zehn Runden mit jeweils siebeneinhalb Punkten: Nakamura, Rapport, Vachier-Lagrave, Aronian, Vitiugov, Adams und Le Quang. Le Quang und Vitiugov konnten mit Siegen gegen Dubov und Antipov noch aufschließen. Laut Regelement mussten die ersten Vier nach Feinwertung in einen Stichkampf um den Turniersieg. Im Semifinale setzt sich Vachier-Lagrave gegen Vorjahressieger Nakamura mit 1,5:0,5 durch. Aronian zieht mit einem 2:0 gegen Rapport ins Finale ein. Dort gibt es nach den zwei Schnellpartien keine Entscheidung. In den Blitzpartien setzt sich dann Aronian mit 1,5:0,5 durch und gewinnt nach einem lange, langen Arbeitstag Gibraltar 2018. Die Österreicher schlagen sich wacker. Valentin Dragnev remisiert in der Schlussrunde gegen Alexander Huzman (2561) und übertrifft mit sechs Punkten und einer Performance von 2576 seine Erwartung. Die erhoffte GM-Norm geht sich allerdings denkbar knapp nicht aus. Felix Blohberger gelingen in den Schlussrunden zwei Siege und insgesamt fünfeinhalb Punkte. Damit erreich er ebenso seine Erwartung wie Dominik Horvath mit vier Punkten. Elisabeth Hapala gelingt mit 2160 eine gute Performance. Ihr vier Punkte hatte sie allerdings schon nach acht Runden. (wk, Foto: Screenshot)
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180130 gibraltarIm Gibraltar Masters führen nach sieben von zehn Runde Hikaru Nakamura und David Howell. Der Engländer stoppt in der sechsten Runde den Siegeslauf Nakamuras mit einer Punkteteilung im direkten Duell und kann in der siebenten Runde mit einem Sieg gegen Saric zum Amerikaner aufschließen, da dieser gegen Antipov ein zweites Remis zulassen muss. In der Gruppe der Verfolger mit 5,5 Punkten sind auch die Elofavoriten Levon Aronian und Maxime Vachier-Lagrave zu finden. Valentin Dragnev spielt ein gutes und solides Turnier. Seinen zwei Auftaktsiegen folgen fünf Remisen gegen elostärkere Gegner. Gestern gelingt dem Wiener eine rasche Punkteteilung gegen Anna Muzychuk. Felix Blohberger hält derzeit bei 4,5 Punkten. Das entspricht seiner Erwartung. Dominik Horvath ist bis zur sechsten Runde gut unterwegs, verliert aber gestern unerwartet gegen die Norwegerin Sheila Barth Sahl. Elisabeth Hapala holte in den letzten drei Runden zwei Remisen gegen Rolf Bergstrom (2276) und IM Andras Meszaros (2258) sowie eine Sieg gegen die Spanierin Onieva Celia Gillis. In Summe hält sie bei drei Punkten. Die achte Runde beginnt heute um 15:00 Uhr. (wk, Foto: Turnierseite)
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