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180124 gibraltarVom 23. Jänner bis 1. Februar findet in Gibraltar eines der weltweit stärksten und größten Schach-Open statt. Am Start sind mit Levon Aronian, Maxime-Vachier Lagrave und Hikaru Nakamura drei Spieler aus den Top-10 der Weltrangliste, insgesamt 12 Spieler mit einer Elozahl über 2700 sowie 92 Großmeister. Unter den 276 Teilnehmern des "Masters" aus 50 Nationen sind auch fünf Spieler aus Österreich: Valentin Dragnev, Felix Blohberger, Dominik Horvath und Elisabeth Hapala von den ÖSB-Kadern sowie Boban Bozinovic. In der ersten Runde gewinnt nur Valentin Dragnev gegen Simon Mader (2054). Felix Blohberger hat die Ehre gegen Vachier-Lagrave verlieren zu dürfen. Dominik Horvath teilt sensationell den Punkt mit Emil Sutovsky, einem Ex-Europameister. Elisabeth Hapala verliert zum Auftakt gegen Bala Khotenashvili, eine georgische Nationalspielerin. Bozinovich muss sich mit Gabriel Gaehwiler einem IM beugen. Insgesamt werden in Gibraltar 10. Runden gespielt. Dragnev trifft heute auf den bulgarischen GM Kiril Georgiev, Domink Horvath bekommt mit Nigel Short einen ehemaligen WM-Finalisten. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results

180124 wijkAnish Giri ist der klare Sieger der 9. Runde des Tata Steel Masters in Wijk aan Zee. Der holländische Lokalmatador gewinnt mit Schwarz nach hartem Kampf gegen Maxim Matlakov mit Schwarz seine bereits vierte Partie und übernimmt mit sechseinhalb Punkten aus neun Partien die alleinige Führung vor Carlsen und Mamedyarov (je 6) sowie Kramnik und So (je 5,5). Alle anderen Partien endeten gestern nach dem Ruhetag mit Punkteteilungen, wobei am ehesten noch Caruana gegen Adhiban bzw. Jones gegen Hou zu Siegen hätten kommen können. Caruana erreicht ein starke Druckstellung, kann sie aber ebensowenig zum Gewinn verdichten wie Jones seine Mehrqualität. Live-Kommentierungen der heutigen 10. Runde gibt es bei ChessBase und Chess24. Die heutigen Schlagerpartien sind Giri gegen Karjakin und Carlsen gegen So. (wk, Foto: Turnierseite)
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180121 wijkNachdem Mamedyarov in Wijk aan Zee mit einem vierten Sieg in der siebenten Runde gegen Wei Yi seine Führung auf eine ganzen Punkt ausgebaut hatte, bringt die heutige achte Runde einen "Turn around". Im Schlagerspiel der Runde erwischt der Aserbaidschaner gegen Anish Giri mit Schwarz eine schlechte Variante und wird vom Holländer positionell ausgespielt. Giri schließt damit ebenso zu Mamedyarov auf wie Magnus Carlsen mit zwei Siegen gegen Yifan Hou und Gawain Jones. Allerdings stand der Weltmeister gegen Jones nach einem einzügigen Figureneinsteller glatt auf Verlust. Die Stellung war aber nicht einfach, Jones verpasst die besten Züge und plötzlich bekam Carlsen doch starke Kompensation. Diese zweite Chance ließ er sich nicht entgehen. Die ersten Verfolger des Spitzentrios sind Vladimir Kramnik und Wesley So, die sich heute mit einem Remis trennten. In der Runde davor gewann Kramnik mit Schwarz gegen Anand. Fabiano Caruana feiert gegen Yifan Hou einen ersten Sieg. Für Hou entwickelt sich das Turnier mit bereits sechs Niederlagen bei zwei Remisen zum Desaster. Vor dem morgigen Ruhetag und fünf Runden vor Schluß ist der Kampf um den Sieg plötzlich wieder völlig offen. (wk, Foto: Turnierseite)
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180120 wijk 3Zwei Schwarzsiege prägen die sechste Runde des Tata Steel Masters. Shakhriyar Mamedyarov nimmt knapp vor der ersten Zeitkontrolle gegen Adhiban Risiko und wird belohnt, nicht aber ohne kurzzeitig in Schwierigkeiten zu kommen. Doch der Inder verpasst seine Chance und Mamedyarov übernimmt mit seinem dritten Sieg die alleinige Führung da Giri und Anand rasch gegeneinander remisieren. Wesley So kann mit einem sehr glücklichen Sieg gegen Wey Yi zu Giri und Anand aufschließen. Diese Gruppe der Verfolger liegt nur einen halben Punkt zurück. Alle anderen Partien endeten gestern mit Punkteteilungen, wobei Kramnik gegen Jones mit einem Damenopfer zu guten Chancen kam. Viel Pfeffer war auch in der Begegnung zwischen Svidler und Carlsen. Svidler opfert Bauer und Qualität für gefährlichen Angriff, doch der Weltmeister rettet mit präziser Verteidigung die Partie. Mehr als ein Dauerschach ist für Svidler nicht drinnen. Der Schlager der heutigen siebenten Runde ist das Duell der Ex-Weltmeister zwischen Anand und Kramnik. Die Runde beginnt um 13:30 Uhr. Live-Kommentierungen gibt es bei ChessBase und Chess24. (wk, Foto: Turnierseite)
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180120 wijkFünf Runden sind inzwischen beim Tata Steel Masters gespielt, vier davon in Wijk aan Zee, die gestrige Fünfte auswärts in Hilversum. Anand und Mamedyarov konnten mit jeweils zweiten Siegen zum Lokalmatador Anish Giri aufschließen, der das Turnier mit zwei Siegen begann und danach Remisen gegen Svidler, Carlsen und Jones folgen ließ. Anand zeigt in der dritten Runde gegen Caruana, dass gegen die solide russische Verteidiung Siege möglich sind. Caruana ist gestern auch das Opfer von Mamedyarov. Aserbaidschans Vorkämpfer scheint knapp vor dem Kandidatenturnier in der Form seines Lebens zu sein. Jedenfalls überspielt er Caruana in Hilversum sehenswert, führt beim Tata Steel und ist in der inoffiziellen Live-Rating-Liste mit seiner bisher höchsten Elozahl von 2810 die neue Nummer Zwei hinter Carlsen. Der Weltmeister spielt wie immer ambitioniert, kommt aber in seinen Partien gegen Wei Yi, Giri und Kramnik über Remisen nicht hinaus. Vor allem mit den weißen Steinen schafft es Carlsen derzeit nicht viel Druck auszuüben. Gemeinsam mit Kramnik und So, der gestern gegen Adhiban zu einem ersten Sieg kommt, bildet Carlsen die Gruppe der Verfolger des Spitzentrios. Schlecht läuft es für Caruana, Adhiban und Yifan Hou. Nur sie haben negative Scores, zudem noch keine Partie gewonnen und mit zwei, drei bzw. vier Niederlagen bereits deutlichen Abstand zum Mittelfeld. Heute ist beim Tata Steel ein erster Ruhetag. Die sechste Runde beginnt morgen, Freitag, um 13:30 Uhr. Live-Kommentierungen gibt es bei ChessBase und Chess24. (wk, Foto: Turnierseite)
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