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180401 grenke classicDie mit Spannung erwartete WM-Generalprobe zwischen Neo-Herausforderer Fabiana Caruana und Weltmeister Magnus Carlsen beim Grenke Chess Classic in Karlsruhe endet nach spannendem Kampf mit einer Punkteteilung. Allerdings übernimmt Carlsen mit Schwarz nach einem stürmischen Vormarsch Caruanas rasch die Initiative und wickelt bei erster Gelegenheit in ein besserers Turmendspiel ab. Hier findet beide lange die besten Züge. Carlsen steht sogar auf Gewinn, verpasst aber am Ende den einzigen studienartigen Zug, der den Sieg gebracht hätte. Diese hochklassige Partie lässt auf ein spannendes Match im November hoffen. Der einzige Sieger des Tages ist Nikita Vitiugov. Er glänzt gegen Matthias Bluebaum mit einer hübschen Kombination und gewinnt mit Schwarz. Arkadij Naiditsch setzt Maxime Vacher-Lagrave einigermaßen unter Druck. Der Franzose kontert scharf und sichert ein Remis. Punkteteilungen gibt es auch zwischen Georg Meier und Levon Aronian sowie zwischen Vishy Anand und Yifan Hou. Heute spielt Carlsen gegen Hou und Caruana gegen Bluebaum. (wk, Foto: Turnierseite)
Websites: Grenke Chess ClassicGrenke Chess Open

180331 grenke classicDie Grenke Chess Classic beginnt heute parallel zum Open in Karlsruhe. Am Start sind Magnus Carlsen, Levon Aronian, Maxime Vachier-Lagrave, Fabiano Caruana, Viswanathan Anand, Nikita Vitiugov, Arkadij Naiditsch, Yifan Hou, Georg Meier und Matthias Bluebaum. Die Auslosung beschert der Schachwelt gleich heute zum Auftakt die mit Spannung erwartete WM Generalprobe zwischen Caruana und Carlsen. Nur wenige Tage nach dem Kandidatenturnier in Berlin steigt der dort ermittelte Herausforderer gegen den Weltmeister zu einem ersten Abtasten in den Ring. Weiters spielen Bluebaum-Vitiugov, Meier-Aronian, Naiditsch-Vachier-Lagrave und Anand-Hou. Auf der Turnierseite werden die Partien ab 15:00 live übertragen und kommentiert. Im Grenke Open, das mit neun Runden in nur fünf Tagen einen strengen Zeitplan hat, nehmen in drei Gruppen unfassbare 1.500 Spieler teil, davon die Hälfte in der A-Gruppe. 32 Spieler haben nach drei Runden noch eine weiße Weste, darunter Richard Rapport, Dmitry Andreikin und Rainer Buhmann. Am Start sind auch sechs Österreicher. Gunnar Schnepp, Marc Morgunov, Georg Halvax und Christoph Menezes halten bei jeweils zweieinhalb Punkten. (wk, Foto: Turnierseite)
Websites: Grenke Chess Classic, Grenke Chess Open

180308 reykjavikDas Reykjavik Open 2018 steht im Gedenken an Robert James Fischer, der heuer 75 Jahre alt geworden wäre und auf Island begraben ist. Gekommen sind 248 Spieler aus 34 Nationen, darunter 27 Großmeister. Die Setzliste führen mit Richard Rapport und Pavel Eljanov zwei 2700-er an. Nach drei von neun Runden führen aber drei andere Spieler das Feld an: Mustafa Yilmaz (TUR), Suri Vaibhav (IND) und Elshan Moradiabadi (USA) konnten mit drei Punkten aus drei Partien starten. Auffallend ist eine große Zahl junger Talente. Insbesondere die beiden indischen Wunderkinder Nihal Sarin und Ramesh Praggnanandhaa erregen Aufmerksamkeit. In der dritten Runde remisierten beide, Sarin gegen Rapport und Praggnanandhaa gegen den französischen GM Matthieu Cornette. Beide haben GM-Normen zum Ziel. Morgen folgt in Reykjavik nach der vierten Runde ein Ruhetag an dem ein Fischer Random Turnier angesetzt ist.  (wk, Foto: Gerd Densing bei ChessBase)
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Der Deutsche Großmeister Andreas Heimann gewinnt das Accentus Young Masters in Bad Ragaz mit sechseinhalb Punkten aus neun Partien vor dem Franzosen Adrien Demuth (6) und dem Russen Nikita Petrov (5,5). Georg Fröwis hält sich in dem Feld wacker und wird mit vier Punkte bei einer Performance von 2452 hinter dem Italiener Moroni und dem Schweizer Kurmann Sechster. Das ist ein gutes Ergebnis, insbesondere da Fröwis mit seiner Elozahl von 2428 in der Startrangliste nur Vorletzter war. Siege gelingen dem Österreicher in den beiden Schlussrunden gegen Nikita Petrov und Oliver Kurmann. (wk, Foto: Schweizer Schachbund)
TurnierseiteErgebnisse bei Chess-Results

180306 tal mem blitzDas Tal Memorial in Moskau wurde heuer mit einem Schnellschach- und einem Blitzturnier ausgetragen. Nachdem Anand im Schnellschach mit 10 Teilnehmern brillierte, zeigt sich Karjakin im Blitzen der Konkurrenz überlegen. Zu den Teilnehmern des Schnellschachs kamen im Blitz mit Artemiev, Andreikin, Morozevich und Fedoseev vier weitere Russen dazu. Karjakin gewinnt acht der vierzehn Partien und verliert nur gegen Kramnik. Das bringt ihm mit 10 Punkten überlegen den ersten Platz vor Hikaru Nakamura (8,5) und Ian Neopomniachtchi (7,5). Eine starke Leistung zeigt Vladislav Artemiev. Er wird mit acht Punkten ausgezeichneter Vierter. Ganz so überraschend kommt dieses Resultat aber nicht, ist der Russe doch mit eine Elozahl von 2834 hinter Carlsen, Karjakin, Grischuk, Aronian, Nakamura und Vachier-Lagrave die Nummer Sieben der Blitz-Weltrangliste. Hinter ihm folgen in Moskau mit Grischuk, Kramnik, Dubov und Andreikin vier weitere Russen, erst dann Anand. Schlecht ergeht es Boris Gelfand. Der ehemalige WM-Finalist wird hinter Svidler, Morozevich, Fedoseev und Mamedyarov, der ebenfalls einen schlechten Tag erwischt, nur Letzter. (wk, Foto: Eteri Kublashvili)
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