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180201 gibraltarDer Schlusstag in Gibraltar wird für die Stars ein langer. Gleich sieben von ihnen beenden das Turnier nach zehn Runden mit jeweils siebeneinhalb Punkten: Nakamura, Rapport, Vachier-Lagrave, Aronian, Vitiugov, Adams und Le Quang. Le Quang und Vitiugov konnten mit Siegen gegen Dubov und Antipov noch aufschließen. Laut Regelement mussten die ersten Vier nach Feinwertung in einen Stichkampf um den Turniersieg. Im Semifinale setzt sich Vachier-Lagrave gegen Vorjahressieger Nakamura mit 1,5:0,5 durch. Aronian zieht mit einem 2:0 gegen Rapport ins Finale ein. Dort gibt es nach den zwei Schnellpartien keine Entscheidung. In den Blitzpartien setzt sich dann Aronian mit 1,5:0,5 durch und gewinnt nach einem lange, langen Arbeitstag Gibraltar 2018. Die Österreicher schlagen sich wacker. Valentin Dragnev remisiert in der Schlussrunde gegen Alexander Huzman (2561) und übertrifft mit sechs Punkten und einer Performance von 2576 seine Erwartung. Die erhoffte GM-Norm geht sich allerdings denkbar knapp nicht aus. Felix Blohberger gelingen in den Schlussrunden zwei Siege und insgesamt fünfeinhalb Punkte. Damit erreich er ebenso seine Erwartung wie Dominik Horvath mit vier Punkten. Elisabeth Hapala gelingt mit 2160 eine gute Performance. Ihr vier Punkte hatte sie allerdings schon nach acht Runden. (wk, Foto: Screenshot)
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180130 gibraltarIm Gibraltar Masters führen nach sieben von zehn Runde Hikaru Nakamura und David Howell. Der Engländer stoppt in der sechsten Runde den Siegeslauf Nakamuras mit einer Punkteteilung im direkten Duell und kann in der siebenten Runde mit einem Sieg gegen Saric zum Amerikaner aufschließen, da dieser gegen Antipov ein zweites Remis zulassen muss. In der Gruppe der Verfolger mit 5,5 Punkten sind auch die Elofavoriten Levon Aronian und Maxime Vachier-Lagrave zu finden. Valentin Dragnev spielt ein gutes und solides Turnier. Seinen zwei Auftaktsiegen folgen fünf Remisen gegen elostärkere Gegner. Gestern gelingt dem Wiener eine rasche Punkteteilung gegen Anna Muzychuk. Felix Blohberger hält derzeit bei 4,5 Punkten. Das entspricht seiner Erwartung. Dominik Horvath ist bis zur sechsten Runde gut unterwegs, verliert aber gestern unerwartet gegen die Norwegerin Sheila Barth Sahl. Elisabeth Hapala holte in den letzten drei Runden zwei Remisen gegen Rolf Bergstrom (2276) und IM Andras Meszaros (2258) sowie eine Sieg gegen die Spanierin Onieva Celia Gillis. In Summe hält sie bei drei Punkten. Die achte Runde beginnt heute um 15:00 Uhr. (wk, Foto: Turnierseite)
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180129 wijkMagnus Carlsen gewinnt das Tata Steel Masters nach spannenden drei Schlussrunden nach Stichkampf vor Anish Giri. Nachdem Carlsen in der 10. Runde mit einem Sieg gegen So zu Giri aufschließen konnte, spulten die beiden Führenden die Schlussrunden synchron ab. Remisen mit Schwarz in den Runden 11 und 13, Siege mit Weiß gegen Matlakov bzw. Adhiban in der 12. Runde. Beide hatten somit nach 13 Runde jeweils neun Punkte geholt bei Performances von 2891 (Giri) und 2885 (Carlsen). Laut Reglement musste um den Turniersieg ein Tie-Break entscheiden. Gespielt wurden zwei Blitzpartien, in denen Carlsen seiner Favoritenrolle gerecht wurde. Stichkampf und Turniersieg gehen mit 1,5:0,5 an den Weltmeister. Den dritten Platz im Turnier teilen mit einem halben Punkte Rückstand auf das Sieger-Duo Vladimir Kramnik und Shakhriyar Mamedyarov. Kramnik verliert in der 11. Runde mit einer Niederlage gegen Karjakin seine Siegeschancen, gewinnt dann aber noch gegen Caruana und Adhiban. Er ist der einzige Spieler dem sechs Siege gelingen, er musste aber auch zwei Niederlagen einstecken. Mamedyarov kam in den drei Schlussrunden über Remisen nicht mehr hinaus. Auf den Plätzen folgen Anand und So mit je acht Punkten und Karjakin mit siebenheinhalb. Die ersten sieben Spieler erzielten Performances über 2800. Hinter Karjakin reißt ein Lücke von eineinhalb Punkten zur zweiten Hälfte der Turniertabelle auf, die von Peter Svidler und Wei Yi angeführt wird. Ein schlechtes Turnier erwischen für ihre Verhältnisse vor allem Fabiano Caruana und Yifan Hou. Caruana muss knapp vor dem Kandidatenturnier in Berlin vier Niederlagen verkraften, Hou gelingen diesmal nur fünf Remisen bei acht Niederlagen. Das Challenger Turnier gewinnt der Inder Santosh Gujrathi Vidit mit neun Punkten vor Anton Korobov (8) und Jefferey Xiong (7,5). Die Entscheidung fiel dabei erst in der Schlussrunde. Vidit wird im nächsten Jahr im Masters zu sehen sein. (wk, Foto: Turnierseite)
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180126 gibraltarHikaru Nakamura führt nach drei Runden in Gibraltar punktegleich mit sechs weiteren Spielern. Der mehrfache Gibraltar Sieger ist damit der einzige der Top-8 ohne Punkteverlust. Levon Aronian gab bereits in der ersten Runde gegen Ticia Gara ein Remis ab, Maxime Vachier-Lagrave in der zweiten gegen den Schweden Erik Blomqvist. Die österreichischen Hoffnungen schlagen sich bisher gut. Valentin Dragnev liegt nach einem Sieg gegen Kiril Georgiev (BUL, 2623) und einem Remis gegen den Russen Andrey Esipenko (2571) mit zweieinhalb Punkte in der Gruppe der Verfolger der siebenköpfigen Führungsgruppe. Felix Blohberger ließ seiner Auftaktniederlage gegen Vachier-Lagrave zwei Siege folgen und trifft heute mit dem Inder Praggnanandhaa (2515) wieder auf einen starken Spieler. Dominik Horvath verliert zwar nach seinem Sensationsremis gegen Sutovsky mit Schwarz gegen Nigel Short, holt sich dann aber einen Sieg und spielt nun gegen Erik Blomqvist (2502). Elisabeth Hapala feiert nach zwei Niederlagen in der dritten Runde einen ersten Sieg. Heute wartet der Holländer Eric De Haan (2304). Die Runde beginnt um 15:00 Uhr MEZ. (wk, Foto: Sophie Triay)
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180125 wijkDrei Runden vor Schluss ist die Spitze beim Tata Steel Masters wieder eng zusammen. Nachdem Anish Giri in der neunten Runde vorgelegt hatte, zogen alle Verfolger in der 10. Runde nach. Magnus Carlsen lässt gegen Wesley So seinen König in der Mitte und kommt mit den ungewöhnlichen Stellungsbilder besser zurecht. Da Giri gegen Karjakin remisiert, schließt Carlsen mit diesem Sieg wieder auf. Shakhriyar Mamedyarov wollte da nicht nachstehen, besiegt Peter Svidler mit Schwarz und schon ist es wieder ein Trio an der Spitze. Zwei Ex-Weltmeister wollen auch noch mitreden. Vladimir Kramnik besiegt Maxim Matklakov ebenso wie Vishy Anand den Engländer Gawain Jones. Kramnik liegt nur einen halben Punkt zurück, Anand einen ganzen. Knapp über der 50%-Marke sind noch Wesley So und Sergej Karjakin, im Kampf um den Sieg spiele sie aber nicht mehr mit.. Live-Kommentierungen der morgigen 11. Runde, heute ist ein zweiter Ruhetag, gibt es bei ChessBase und Chess24. Die Schlagerpartien sind Mamedyarov-Carlsen, Karjakin-Kramnik und Caruana-Giri. (wk, Foto: Turnierseite)
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