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Station beim Vienna Mind Sports Festival machte Oleg Korneev auf der Durchreise von Deutschland in die Ukraine und gewann in zwei der drei ausgespielten Schachdisziplinen den ersten Preis. Im Schnellschach verwies der favorisierte Russe seinen GM-Kollegen Krisztian Szabo und den polnischen FM Mateusz Kuziola auf die Plätze, im Fischerschach (Chess 960) hielt er den aus Lienz angereisten Rainer Buhmann auf Abstand. Dafür hielt sich der seit kurzem in Graz lebende Deutsche im abschließenden Blitz schadlos vor David Shengelia und Korneev. Dass nicht alles Geld an die Großmeister ging, lag an den Preisen für den jeweils Besten der unteren Ratinghälfte. Zweimal holte ihn sich Dragan Antic, beim Fischerschach kam der in Wien lebende Ukrainer Dmytro Lytvynets zu Ehren. (wk, Text: Stefan Löffler)
Ergebnisse bei Chess-Results: Schnellschach, Blitzschach, Chess-960

Zwei Runden vor Schluss hatte der Italiener Fabiano Caruana nach einem Schwarzsieg gegen Arkadij Naiditsch mit einem Punkt Vorsprung beste Chancen auf den Turniersieg beim beim Grenke Chess Classic GM-Turnier in Baden-Baden. Aber dann verpasst Caruana es den Sieg heimzuspielen. Er verliert in der 9. Runde mit Weiß gegen Adams sein erste und einzige Partie und muss Viswanathan Anand nach einem schönen Sieg gegen Daniel Friedman gleichziehen lassen. Die Schlussrunde dreht das Turnier dann gänzlich zugunsten des Weltmeisters. Anand fügt Deutschlands Vorkämpfer Naiditsch, er war toll in das Turnier gestartet, die dritte Niederlage in Serie zu. Gleichzeitig kommt Caruana gegen Fridman über eine Remis nicht hinaus. Damit ist Anand mit 6,5 Punkten aus 10 Partien ungeschlagen alleiniger Turniersieger vor Caruana (6) sowie Adams und Meier (je 5). Naiditsch remisiert nur zwei Partien, verhaut aber nach gutem Start das Finale total und kann gerade noch Rang 5 vor Fridman retten.    (wk, Foto: ChessBase)
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Ein neues Großmeisterturnier wurde in Deutschland in Baden-Baden ins Leben gerufen, das 1. Grenke Chess Classic. Am Start sind Weltmeister Anand, die Eloriesen Caruana und Adams sowie die drei deutschen Vorkämpfer Naiditsch, Fridman und Meier, alle Mitglieder des regierenden Mannschaftseuropameisters. Nach vier Runden führt Caruana mit Siegen gegen Naiditsch und Meier vor Naiditsch, der seinerseits Adams und Meier bezwingen konnte. Den anderen vier Spielern gelang noch kein Sieg, Anand und Fridman sind zumindest ohne Niederlage und halten Rang 3+4 mit 50%.  (wk, Foto: ChessBase)
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Nach 8 von 15 Runden zeigt sich in der Deutschen Bundesliga ein gewohntes Bild: Baden-Baden liegt mit weißer Weste an der Spitze und hat gute Aussichten auf den 8. Titel in Serie. Jedoch gilt es noch eine Hürde zu meistern: Solingen, mit Markus Ragger auf Brett 1, liegt nur einen Mannschaftspunkt hinter dem Serienmeister und könnte sich mit einem Erfolg im direkten Duell in Runde 10 an die Spitze setzen. Österreichs Aushängeschild steuerte am vergangenen Wochenende zwei ganze Punkte - gegen GM Robert Kempinski (2602) und IM Michael Kopylov (2473) - zu Solingens Mannschaftssiegen bei. Die Runden 9 und 10 werden am 23. und 24. Februar ausgetragen. (em)
Deutsche Schachbundesliga

Magnus Carslen gewinnt das 75. Tata Steel Turnier überlegen mit 10 Punkten aus 13 Partien, einer Performance von 2930 und eineinhalb Punkten Vorsprung auf Levon Aronian. Carlsen stellt auch den bisherigen Punkterekord Kasparovs in Wijk aan Zee ein und bleibt als einziger Spieler ungeschlagen, da Anand in der Schlussrunde gegen Wang Hao verliert und damit Aronian noch vorbeiziehen lassen muss. Der Weltmeister teilt Rang 3 mit Karjakin. Nach schlechtem Start erzielt Yifan Hou, die einzige Dame im Feld, mit einer Eloleistung von 2687 noch ein gutes Ergebnis. In der B-Gruppe kann der Deutsche Arkadij Naiditsch mit einem Sieg in der Schlussrunde die lange führende ungarische Hoffnung Richard Rapport nach Feinwertung noch überholen und sich so das Ticket für die A-Gruppe im nächsten Jahr sichern. (wk, Foto: Turnierseite)
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