German English Russian Spanish

Fotogalerie

Blog Internationales

BudvaIm montenegrinischen Budva haben die österreichischen Teilnehmer/innen heute zum letzten Mal die Chance auf volle Punkte - nachdem der vorletzte Spieltag überwiegend nicht die erhofften Resultate brachte. Einzig Robert Rieger (U18) durfte sich über einen Sieg freuen. Martin Christian Huber (U16), der die aussichtsreichste Position auf eine vordere Platzierung innehatte, musste sich nach langem Kampf der Nummer 3 der Setzliste, IM Alexey Zenzera (2428), geschlagen geben. Ein Sieg in der Schlussrunde könnte ihm noch einen Platz unter den Top 15 bringen. Auch für Khanh Do Quoc (U10) ist eine Top-15-Platzierung in Reichweite - nach seinem gestrigen Remis hält er ebenso wie Martin Christian Huber bei 5 Punkten aus 8 Partien. Angelina Zhbanova (MU10) könnte noch den Sprung unter die besten 20 schaffen; Robert Rieger und Julian Maresic (U12) würden mit vollen Punkten die 50-Prozent-Marke erreichen. (em)
Turnierseite, Fotos in der ÖSB-Fotogalerie,
Ergebnisse bei Chess-Results: Klassisches Schach

Das Grand Prix Turnier in Paris endet in der Schlussrunde mit lauter Remisen und einem geteilten Sieg von Fabiano Caruana und Boris Gelfand. Beide erzielen je 7 Punkte aus 11 Partien. Caruana lässt mit Schwarz gegen Dominguez Perez rasch eine Zugwiederholung zu und scheut dabei das Risiko alles auf eine Karte zu setzen. Am Ende ist es für den Italiener ein Phyrrussieg, denn nur mit einem ungeteilten Sieg hätte er Mamedyarov in der Gesamtwertung noch den zweiten Rang streitig machen können, der mit einem Platz im nächsten Kandidatenturnier verbunden ist. Am Ende tut ihm Ponomariov nämlich nicht den Gefallen mit Schwarz die Partie gegen Gelfand auszureizen, sondern wiederholt selbst die Züge und Gelfand weicht verständlicherweise nicht aus. Hinter den beiden Siegern belegen mit einem halben Punkte Rückstand Nakamura und Bacrot die Plätze und haben ihrerseits einen ganzen Punkt Vorsprung auf Grischuk und Dominguez Perez. Schlusslichter sind Fressinet mit 4,5 und Giri mit 3,5 Punkten. (wk, Foto: Turnierseite)
FIDE Turnierseite

Ganz anders als beim Damen Grand Prix sieht die Statistik beim Grand Prix der Herren in Paris aus. Nach sieben Runden und 42 Partien gibt es zehn Weißsiege, nur drei für Schwarz, aber 29 Remisen. Das enspricht einer Quote von fast 70%. Vier Spieler sind noch ohne Niederlage, Tomashevsky und Ponomariov haben bisher sogar ausschließlich remisiert. Ungeschlagen an der Tabellenspitze sind Boris Gelfand mit fünf und Hikaru Nakamura mit viereinhalb Punkten. Der eigentliche Sieger der gestrigen Runde war Mamedyarov, obwohl er in Paris gar nicht im Einsatz ist, denn Caruana und Grischuk verlieren gegen Gelfand und Nakamura. Beide benötigen einen ungeteilten Turniersieg um Mamedyarov noch in letzter Minute aus dem Kandidatenturnier zu verdrängen. Grischuk ist seit gestern mit einem Rückstand von zwei Punkte praktisch aus dem Rennen. Caruana kann vier Runden vor Schluss noch hoffen, liegt aber einen Zähler zurück und braucht ein tolles Finish. (wk, Foto: Turnierseite)
FIDE Turnierseite

Boris Gelfand erwischt beim FIDE Grand Prix in Paris den besten Start. Der WM-Finalist besiegt Giri und Dominguez Perez bei einem Remis gegen Tomashevsky und führt nach drei Runden mit zweieinhalb Punkten vor Caruana, Nakamura und Ivanchuk mit je zwei Zählern. Im Mittelfeld liegen Tomashevsky, Ponomariov und Fressinet mit eineinhalb Punkten. Dominguez Perez, Bacrot, Giri, Wang und Grischuk haben mit jeweils zwei Remisen bei einer Niederlage noch Verbesserungspotenzial. Grischuk und Caruana spielen mit der Bürde das Turnier gewinnen zu müssen wollen sie sich noch für das Kandidatenturnier qualifizieren und Mamedyarov vom zweiten Platz im laufenden Zyklus verdrängen. Als Sieger steht Ex-Weltmeister Veselin Topalov bereits fest. (wk, Foto: Turnierseite)
FIDE Turnierseite

Magnus Carlsen gewinnt mit einem starken Finish das Vierer GM Turnier in St. Louis vor Nakamura, Aronian und Kamsky. Die Vorentscheidung fällt in der vierten Runde. Carlsen besiegt mit Schwarz Kamsky während Nakamura gegen Aronian verliert. Nach einem Remis im direkten Duell mit Nakamura besiegt Carlsen am Schlusstag noch Aronian und ist am Ende mit 4,5 Punkten einen ganzen Zähler vorne. Beachtlich ist das Preisgeld des Turnieres. Carlsen streift als Sieger 70.000 Dollar ein, Nakamura bekommt 50.000 Dollar und Aronian immerhin noch 30.000 Dollar.  (wk, Foto: ChessBase)
Turnierseite

Partner






Logo NADA 2018 300px


180612 logo respekt