German English Russian Spanish

Fotogalerie

Blog Internationales

Alles ist möglich. Eine Runde vor Schluss kämpft sich ein angeschlagen wirkender Magnus Carlsen wieder zurück im Kampf um den Sieg. Zuerst kommt Kramnik gegen Gelfand über ein Remis nicht hinaus, obwohl er einiges probiert um doch den ganzen Punkt zu holen. Zu diesem Zeitpunkt ist das Remis für den Russen kein Drama, weil Carlsen mit Schwarz gegen Radjabov kaum mehr als symboliischen Vorteil hat. Doch der Norweger zeigt wieder seine große Kämpferqualität und seine Vormachtstellung im Endspiel. Er versucht lange etwas Spannung in der Stellung zu halten und profitiert dann von der Zeitnot und der schlechten Form des Aserbeidschanders in diesem Turnier. In den beiden weiteren Partien überschreitet Iwantschuk gegen Swidler zum fünften Mal in diesem Turnier die Zeit und Grischuk trennt sich von Aronian mit Remis. In der morgigen Schlussrunde trifft Carlsen auf Swidler und Iwantschuk auf Kramnik. Die Ausgangslage ist schwer für Kramnik, da bei Punktegleichstand Carlsen in der Drittwertung mit der höheren Anzahl an Siegen sich das Recht des WM-Herausforderers erkämpfen würde. Die spannende Schlussrunde wird morgen am 1. April (kein Scherz) live auf der Turnierwebsite übertragen und kommentiert. (wk, Foto: Turnierseite)
Offizielle Turnierseite

Der Italiener Fabiano Caruana gewinnt überzeugend das Super-GM Turnier in Zürich vor Anand sowie Kramnik und Gelfand. Erst in der Rückrunde des Viererturniers gibt es auch Ganzentscheidungen. In der vierten Runde besiegt Caruana mit Schwarz Weltmeister Anand und setzt damit den Grundstein zu seinem bisher vielleicht größten Erfolg. In der Schlussrunde macht der Italiener mit einem zweiten Sieg gegen Gelfand seinen Sieg überzeugend. Anand kann mit einem Erfolg gegen Kramnik noch die rote Laterne abgeben, die sich am Ende Kramnik und Gelfand mit je einer Niederlage und sieglos teilen. (wk, Text/Foto: Schachgesellschaft Zürich)
Website Schachgesellschaft Zürich

Der Ukrainer Pavel Eljanov gewinnt mit 8 Punkten aus 10 Partien das starkbesetzte Open in Reykjavik vor Wesly So (PHI) und Bassem Amin (EGY), beide punktegleich mit dem Sieger. Hinter Anish Giri ud Ivan Cheparinov landet der Chinese Yi Wei mit 7,5 Punkten auf Rang 6. Das 1999 geborene Talent erzielt damit seine dritte GM-Norm und ist nun der jüngste Großmeister der Welt. Von den Österreicher/innen schlägt sich Peter Schreiner mit Rang 37 und einer Performance von 2486 bei 6,5 Punkten bestens. Gute 6 Punkte holt Andreas Diermair, während Lukas Handler mit 5,5 Zählern doch ein paar Elopunkte einbüßt. Katharina Newrkla erzielt 5 Punkte. Gute 5,5 Punkte gelingen Kiaras Pretterhofer, Alexander Newrkla übertrifft mit 4,5 Punkten seine Erwartung. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results

In einem der stärksten Turniere in diesem Jahr trifft Weltmeister Viswanathan Anand (Indien) auf den früheren Weltmeister Vladimir Kramnik (Russland) und auf seinen letztjährigen Herausforderer Boris Gelfand (Israel) sowie den aufstrebenden Fabiano Caruana (Italien). Vom 28. Februar bis 1. März (26. Februar ist Ruhetag) werden sie im Hotel Savoy, Zürich-Paradeplatz, ein doppelrundiges Turnier spielen. 60 Jahre nach dem epischen Kandidaten Turnier wird Zürich wieder Schauplatz eines Aufeinandertreffens der führenden Schachmeister sein. Für Kramnik und Gelfand ist dies die letzte Gelegenheit ihre Stärke zu testen bevor dem Kandidaten Turnier in London, wo der Herausforderer von Viswanathan Anand im Kampf um die Schachkrone erkürt wird. Organisator ist die Schachgesellschaft Zürich. Live-Partien gibt es auf Schach.de bei ChessBase an jedem Turniertag ab 15.00 Uhr. (wk, Text/Foto: Schachgesellschaft Zürich)
Website Schachgesellschaft Zürich

In Island hat Schach einen hohen Stellenwert. Erinnert sei an den legendären WM-Kampf zwischen Fischer und Spassky oder an den ehemaligen FIDE Präsidenten GM Fridrik Olafsson (Foto links). Vom 19. bis 27. Februar findet heuer ein starkbesetztes Open statt. Nummer 1 der Setzliste ist Anish Giri vor Vachier-Lagrave, Navara, Cheparinov und weiteren 31 Großmeistern. Insgesamt sind 227 Spieler/innen aus 37 Ländern am Start, darunter auch eine österreichische Delegation. Den besten Start erwischte Andreas Diermair mit 2,5/3 und einem Remis gegen GM Nils Grandelius (2566). Peter Schreiner und Lukas Handler starten mit jeweils 2/3 und Niederlagen gegen Großmeister der gehobenen 2600-er Kategorie. Katharina Newrkla hält bei derzeit bei 50% der mmöglichen Punkte. Mit dabei sind auch Alexander Newrkla und Kiaras Pretterhofer. Einen guten Auftakt erwischt die 78-jährige Schachlegende Olafsson mit 2/3 darunter ein Remis gegen Navara. (wk, Foto: ChessBase)
Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results

Partner