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170921 mitropa r4Österreichs Frauenteam gelingt beim Mitropacup in der dritten Runde gegen Kroatien ein erster Sieg. An den Spitzenbrettern gewinnen Anna-Christina Kopinits und Elisabeth Hapala gegen Ena Cvitan und Ana Berge. Veronika Exler und Annika Fröwis steuern Remisen zum klaren 3:1 Sieg bei. Tags darauf setzt es gegen Slowenien eine knappe 1,5:2,5 Niederlage. Kopinits remisiert gegen Kaps, Hapala gewinnt erneut gegen Janzelj, aber Mayrhuber und Fröwis verlieren. Die Herren spielen am Dienstag gegen Kroatien 1,5:2,5. Schreiner, Kreisl, und Kessler remisieren, aber Menezes verliert auf Brett 4 gegen Tica. Gestern folgte mit einem 2:2 gegen Slowenien ein Punktegewinn. Alle vier Partien enden mit Remisen. Die Herren halten nach vier Runden ebens bei drei Punkten wie die Frauen. In der Tabelle bedeutet dies die Plätze 8 und 7. Allerdings liegen die Nationen noch dicht beieinander. Nur Frankreich ist im Frauenbewerb mit vier Siegen bereits enteilt. Bei den Herren führt Kroatien mit sieben Punkten vor Tschechien (6). (wk, Foto: David Shengelia)
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170919 mitropa r2Einen ersten Sieg feiern Österreichs Herren beim Mitropacup in Balatonszárszó. Das Team hat die hohe Niederlage gegen Tschechien offenbar gut weggesteckt. Robert Kreisl bringt Österreich gegen Italien rasch in Führung. Kreisl kontert in einer scharfen Stellung und scheint mit Schwarz ein Dauerschach in der Tasche zu haben als sein Gegner Codenotti überambitioniert auf Gewinn spielt, die Partie damit aber unmittelbar einstellt. Mit der Führung im Rücken legt das Team nach. Christoph Menezes remisiert gegen Nicola Altini mit Schwarz während Luca Kessler gegen Francesco Sonis den 2,5:1,5 Sieg sicherstellt. Peter Schreiner verliert leider gegen Alessio Valsecchi eine zweite Partie. Im Frauenbewerb endet das Match gegen Italien mit einem 2:2. An den Spitzenbrettern verlieren Kopinits und Hapala gegen die starken Italienerinnen Ziminia und Brunello. An den hinteren Brettern gewinnen aber Exler gegen De Rosa und Mayrhuber gegen Grimaldi und sichern dem Frauenteam einen ersten Punkt. Heute wartet auf beide ÖSB Teams Kroatien. (wk, Foto: David Shengelia)
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170918 mitropaDer Mitropacup 2017 findet vom 17. bis 25. September in Balatonszárszó am Plattensee in Ungarn statt. Österreich ist bei den Frauen mit Staatsmeisterin Anna-Christina Kopinits, Elisabeth Hapala, Veronika Exler, Nikola Mayrhuber und Annika Fröwis vertreten. Coach des Teams ist Harald Schneider-Zinner. In der "offenen Klasse" spielen Peter Schreiner, Robert Kreisl, Luca Kessler, Christoph Menezes und in der Rolle des Playing-Captain David Shengelia am Spitzenbrett. In der ersten Runde setzt es für beide Teams gegen die Tschechische Republik Niederlagen. Der einzige Tagessieg gelingt Anna-Christina Kopinits am Spitzenbrett mit einer souveränen Leistung gegen Magdalena Miturova. Mayrhuber und Fröwis verlieren leider. Veronika Exler verpasst allerdings nur knapp den möglichen Ausgleich zum 2:2 gegen Natasa Richterova. In Summe ein unglückliche Niederlage. Jene der Herren fällt mit 0,5:3,5 empfindlich aus. Auf den zweiten Blick stand das Team aber lange gut, erst in der Zeitnot kippte eine Partie nach der anderen. Unterm Strich blieb so nur ein Remis von Kreisl gegen Tadeas Kriebel (2485). Heute folgen in der zweiten Runde ab 15:00 Uhr die Begegnungen gegen Italien. Der Mitropacup wird auf Chess24 und bei ChessBase live übertragen. (wk, Foto: David Shengelia)
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170829 FRA chDie französischen Meisterschaften wurden vom 17. bis 27. August in Agen mit rund 800 Teilnehmer/innen als Riesen-Event zelebriert. Gespielt wird in vielen Kategorien. Der Meistertitel der Herren wird aber in einem Rundenturnier mit 10 Teilnehmern vergeben. Eine Runde vor Schluss führten mit Laurent Fressinet, Etienne Bacrot, Christian Bauer, Tigran Gharamian und Yannick Gozzoli gleich fünf Spieler mit jeweils fünf Punkten aus acht Partien. In der Schlussrunde gewinnt Bacrot gegen Bauer mit Schwarz ebenso wie Fressinet gegen Chabanon. Den notwendig gewordenen Stichkampf entscheidet Bacrot nach vier Remisen erst in der Armageddon-Partie für sich.  Klar fällt die Entscheidung hingegen im Frauenbewerb. Sophie Milliet ist eine Klasse für sich und gewinnt überlegen mit acht Punkten aus neun Partien vor Cecile Haussernot  und Silvia Collas (beide 5,5). (wk, Foto: Turnierseite)
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170819 st louis d5Levon Aronian gewinnt die vierte Station der Grand Chess Tour in St. Louis. Armeniens Aushängeschild beweist damit, dass er auch in den schnellen Disziplinen absolute Weltklasse hat. Im Blitzbewerb mit 18 Partien holt Aronian 12,5 Punkte und gewinnt damit die Gesamtwertung aus Schnellschach und Blitzschach überlegen mit 24,5 Punkten vor Sergej Karjakin und HIkaru Nakamura (beide 21,5). In der Gesamtwertung der Grand Chess Tour schiebt sich Aronian mit 25 Punkten vor dem Finale in London auf den dritten Platz vor. Es führt Magnus Carlsen, der Sieger von Paris und Leuven, vor Maxime Vachier-Lagrave, der den Sinquefield Cup in St. Louis gewinnen konnte. Der beste Blitzer in St. Louis war aber nicht Aronian, sondern Karjakin. Der Russe kann sein phantastischen Ergebnis von acht Punkten aus neun Partien am zweiten Spieltag zwar nicht wiederholen, fünfeinhalb aus neun sind aber ausreichend um den Blitzbewerb mit 13,5 Punkten vor Aronian (12,5) und Nakamura (10,5) zu gewinnen. Hinter Ian Nepomniachtchi landet Garry Kasparov in dieser Wertung am fünften Platz. Der letzte Tag beginnt für Kasparov zwar mit einer Niederlage gegen Karjakin, danach legt er aber eine Serie von fünfeinhalb Punkten aus acht Partien hin und bleibt dabei ungeschlagen. Siege gelingen ihm gegen Caruana, Nakamura und Dominguez. Ein versöhnliches Ende für den 13. Weltmeister der Schachgeschichte, der bewiesen hat nach 12 Jahren Pause noch in der Weltspitze mitspielen zu können. Entäuscht hat Vishy Anand nach seinem guten Abschneiden zuvor beim Sinquefield Cup. Offenbar waren die Anstrengungen von zwei starken Turnieren unmittelbar hintereinander doch zu groß. Im Blitzschach gewinnt Anand nur eine Partie und insgesamt sieben Punkte. Das reicht gerade noch um im Blitz und der Gesamtwertung vor David Navara zu bleiben. (wk, Foto: Turnierseite)
St. Louis - Rapid&BlitzGrand Chess Tour 2017

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