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191207 gct finalDing Liren und Maxime Vachier-Lagrave kämpfen bei der Grand Chess Tour im Finale um den Sieg. Vachier-Lagrave schaltet in einem spannenden Semifinale Weltmeister Magnus Carlsen knapp mit 15,5:14,5 aus. Die beiden klassischen Partien endeten mit Remisen, ebenso jene im Rapid. In der zweite Blitz-Partie geht der Franzose in Führung, Carlsen kann aber in der dritten ausgleichen. In der erste Rapid-Partie des Playoffs vergibt Carlsen eine Gewinnstellung und verliert mit einem Remis in der zweiten das Match. Einen klaren 19:9 Erfolg feierte Ding Liren im zweiten Semifinale gegen Levon Aronian. Die beiden klassischen Partien endeten noch mit Remisen, im Rapid kann Ding aber gleich zweimal zuschlagen. Erst in der letzten der vier Blitzpartien gelingt dann auch Aronian ein Sieg.

Sichtlich angeschlagen verliert der Armenier im Spiel um Platz Drei gestern die erste Partie gegen Carlsen. Vachier-Lagrave und Ding Liren trennten sich mit einem Remis. Die zweite Partie folgt heute ab 15:30 MEZ. (wk, Foto: Turnierseite)
Grand Chess Tour London

191203 gct finalDas große Finale der Grand Chess Tour wird vom 2. bis 8. Dezember in London ausgetragen. Qualifiziert sind mit Magnus Carlsen, Ding Liren, Levon Aronian und Maxime Vachier-Lagrave die Top-4 der Tour 2019.

Gespielt wird im K.O.-System mit zwei Partien Standardschach sowie zwei Partien Rapid und vier Partien Blitz. Im ersten Semifinale endete die erste Partie zwischen Magnus Carlsen und Maxime Vachier-Lagrave ebenso mit einem Remis wie das zweite Semifinale zwischen Aronian und Ding. Carlsen versucht es gegen Najdorf mit der scharfen Lg5 Variante, kann aber nichts erreichen. Die Partie endet im 32. Zug mit einer Zugwiederholung. Vier Züge kürzer dauert die Partie zwischen Aronian und Ding in einem Semi-Tarrasch Abspiel. Die zweite Standardpartie folgt heute ab 17:00 Uhr MEZ. (wk, Foto: Turnierseite)
Grand Chess Tour London

191201 zagreb gmDer Ukrainer Wassily Iwantschuk, inzwischen bereits eine Schachlegende, fügt der Liste seiner Erfolge mit dem Turniersieg beim Tournament of Peace in Zagreb einen weiteren hinzu. Iwantschuk bleibt ungeschlagen, gewinnt gegen Nisipeanu, Zelcic, Melkumyan und in der Vorschlussrunde gegen Palac und ist am Ende mit siebenhalb Punkte knapp vor dem Trio Marin Bosiocic, Etienne Bacrot und Hrant Melkumyan. Zudem überspringt er wieder die 2700 Elomarke und hält nun bei 2701.

Markus Ragger gewinnt in der 10. Runde mit Schwarz gegen Ex-Europameister Zdenko Kozul, verliert aber gestern mit Weiß gegen Robert Zelcic. Ragger erreicht mit sechs Punkte ein Ergebnis im Rahmen seiner Eloerwartung und wird Fünfter vor Cheparinov, Nisipeanu, Kozul, Zelcici, Dreev, Stevic und Palac. (wk, Foto: Turnierseite)
TurnierwebsiteErgebnisse bei Chess-Results

In Zagreb stehen beim Tournament of Peace heute und morgen die beiden Schlussrunden an. In der Tabelle führen der Kroate Marin Bosiocic und der Ukrainer Vassily Ivanchuk mit je sechs Punkten vor dem Franzosen Etienne Bacrot mit fünfeinhalb. Diese Trio wird sich wohl den Turniersieg untereinander ausmachen.

Markus Ragger ist mit einer Niederlage gegen Bosiocic etwas zurückgefallen und hält ebenso wie Melkumyan und Cheparinov bei fünf Punkten. Zum Finale warten auf Ragger mit Kozul und Zelcic noch zwei Kroaten. Die 10. Runde beginnt heute um 15:00 Uhr, die Schlussrunde morgen startet bereits um 11:00 Uhr.  (wk, Foto: Turnierseite)
TurnierwebsiteErgebnisse bei Chess-Results

191127 gct indienMagnus Carlsen teilt sich nach seinem überlegenen Sieg im Rapid mit Hikaru Nakamura den Sieg im Bltzschach und gewinnt damit überlegen die Gesamtwertung des Tata Steel der Grand Chess Tour in Kalkutta.

Carlsen und Nakamura erzielen im Blitzbewerb jeweils 12 Punkte aus 18 Partien und haben am Ende zwei Punkte Vorsprung auf Ding Liren und Ian Nepomniachtchi sowie zweieinhalb auf Wesley So und Anish Giri. Die indisichen Lokalmatadoren zeigen sich im Blitz weniger stark als im Rapid. Vidit, Anand und Harikrishna landen nur auf den Plätzen sieben bis neun. Letzer wird Levon Aronian.

Magnus Carlsen scheint aber einen ernsten Gegner zu bekommen. Ding Liren konnte beim Sinquefield Cup in St. Louis als Erster Carlsen in einem Tie-Break besiegen. In Kalkutta sorgt er nun mit zwei Siegen im Blitz für die einzigen Niederlagen Carlsens in den insgesamt 27 Partien des Turrniers. Trotzdem überholt Carlsen in der Blitz-Weltrangliste Karjakin und Ding Liren und ist nun mit 2865 hinter Nakamura (2885) zumindest wieder Zweiter. Bemerkenswert war die Begeisterung die Schach in Indien auslöst. Die Stars waren stets von umringt von Fans und die Plätze im Spielsaal ausverkauft. (wk, Foto: Turnierseite)
TurnierseiteGrand Chess Tour

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