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170320 BL GERIn den Runden neun und zehn der deutschen Bundesliga sind an diesem Wochenende wichtige Vorentscheidungen im Titelkampf gefallen. Die OSG Baden-Baden gewinnt auch ohne seine Topstars Caruana, Vachier-Lagrave, Aronian, Anand und Svidler seine beiden Matches gegen Werder Bremen und Hamburg jeweils mit 5:3 und führt die Tabelle ohne Punkteverlust mit drei Punkten Vorsprung an, da die Verfolger Federn lassen. Titelverteidiger SG Solingen scheitert mit Markus Ragger im Match der Verfolger gegen Hockenheim glatt mit 2,5:5,5 insbesondere da Dennis Wagner am siebenten Brett Pedrag Nikolic in einer Glanzpartie überfährt und sein Team rasch in Führung bringt. Markus Ragger forciert gegen Nikita Vitiugov rasch ein Remis durch Dauerschach. Solingen gelingt an diesem Tag keine Siegpartie. Tags darauf spielt Ragger gegen Griesheim nur zwei Züge länger. Diesmal gibt sein Gegner, GM Miroslaw Grabarczyk, allerdings nach 25 Zügen auf, Solingen gewinnt 8:0. Ragger hält nun ungeschlagen bei acht Punkten aus zehn Partien und einer Performance von 2796. Hockenheim verliert den Anschluss an Baden-Baden mit einer überraschenden 3,5:4,5 Niederlage. Wie ging es den anderen Österreichern? Peter Schreiner spielt gegen Deutschlands Bundestrainer Alexander Donchenko remis und verliert tags darauf gegen Piotr Bobras seine erste Partie der Bundesligasaison. Schreiner hält bei 3,5 Punkten aus sechs Partien, Performance 2594. Berlin liegt nur am 11. Platz aber mit Respektabstand zur Abstiegszone. Valentin Dragnev erwischt mit zwei Niederlagen gegen Cornette und Bartel ein schlechtes Wochenende. Sein Klub Bayern München braucht in den verbleibenden fünf Runden Punkte um den Ligaerhalt zu schaffen. Ebenfalls zwei Niederlagen muss Stefan Kindermann am Spitzenbrett von MSA Zugzwang 82 hinnehmen. Die Gegner waren mit Eljanov und Gharamian allerdings hochkarätig. Zugzwang ist als Tabellenletzter fünf Punkte vom rettenden 10. Platz entfernt. Die nächsten beiden Runden foglen am 8./9. April. (wk, Foto: Deutsche Bundesliga) 
Deutsche Schachbundesliga

170310 youngmasters r9Das Accentus Young Masters in Bad Ragaz endete aus Schweizer Sicht mit einer positiven Überraschung. IM Oliver Kurmanngewann das Einladungsturnier als Startnummer 6 des Zehner-Feldes vor seinem Landsmann IM Noël Studer (Muri/BE/Nr. 5) und dem topgesetzten ungarischen GM Imre Héra. Die drei Spieler, die den Sprung aufs Podest schafften, kamen alle auf 6 Punkte aus neun Runden. Dass Oliver Kurmann die beste Sonneborn-Berger-Wertung aufwies, hatte massgeblich damit zu tun, dass der 32-jährige Jurist bei drei Siegen und sechs Unentschieden als einziger Spieler ungeschlagen blieb. Valentin Dragnev beendet das Turnier nach einem Sieg in der Schlussrunde gegen Dennis Kaczmarchyk mit fünf Punkten. In den beiden Runden davor musste er aber Niederlagen gegen Gabrie Gähwiler und Andreas Heimann hinnehmen. Die Chance auf den durchaus möglichen Turniersieg war damit leider dahin. (wk, Foto: Turnierseite)
Young Masters: ErgebnisseSchweizer Schachbund

170303 ch young mastersValentin Dragnev spielt vom 1.-9. März das Accentus Young Masters, ein Normenturnier in der Schweiz. Veranstalter ist der Schweizer Schachbund, das erklärte Ziel ist es jungen Spielern die Chancen auf Normen zu ermöglichen. Fünf Schweizer Nachwuchsspieler treffen auf fünf Spieler aus vier anderen Nationen. Aus Österreich wurde Valentin Dragnev eingeladen. Dem Wiener fehlt bekanntlich nur noch eine Norm um den Titel eines Großmeisters zu erreichen. In der ersten Runde remisiert Dragnev mit Weiß gegen den Schweizer Noel Studer. Tags darauf setzt es gegen den französischen GM Adrien Demuth leider eine Niederlage. Heute trifft Dragnev mit Oliver Kurmann erneut auf einen Schweizer. Die Runden beginnen jeweils um 14:30 Uhr, lediglich die Schlussrunde startet schon um 09:00 Uhr. Auf der Turnierseite wird auch eine Live-Übertragung angeboten. (wk, Foto: Turnierseite)
Young Masters: Ergebnisse, Live... , Schweizer Schachbund

170302 aeroflotDer Russe Vladimir Fedoseev gewinnt das Aeroflot 2017 in Moskau mit sieben Punkten aus neun Partien vor seinem Landsmann Evgeniy Najer, dem Weißrussen Vladislav Kovalev und Nikita Vitiugov, einem weiteren Russen (alle 6,5). Der Chinese Yangyi Yu, er führte mit 2738 die Setzliste an, musste sich mit sechs Punkten und Rang 10 zufrieden geben. Am Start waren im A-Turnier 98 Spieler aus 28 Nationen, darunter 73 Großmeister. Österreichs Andreas Diermair ging als Nummer 25 in das B-Turnier. Diermair blieb ungeschlagen und konnte gegen Gevorgyan (2324), Esenov (2302) und Dvalishvili (2420) drei Partien gewinnen. In den beiden Schlussrunden konnte er gegen die GM´s Sivuk (2520) und Levin (2506) remisieren. Am Ende landete Diermair mit sechs Punkten am 9. Platz bei einer Performance von 2523. Sieger in der B-Gruppe wurde der Franzose Gabriel Battaglini mit sieben Punkten vor dem Trio Lugovskoy, Kazakovskiy und Abhishek (alle 6,5). (wk, Foto: ChessBase)
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170301 grandprixAlexander Grischuk gewinnt das Grand Prix Turnier in Sharjah dank besserer Zweitwertung mit 5,5 Punkten vor Maxime Vachier-Lagrave und Shakhriyar Mamedyarov. Ding Liren, Michael Adams, Dmitry Jakovenko, Hikaru Nakamura und Ian Nepomniachtchi folgen mit jeweils fünf Punkten. Der neue Modus mit 18 Spielern pro Turnier, neun Runden Schweizer System und ohne Remisregel führte im ersten Anlauf zu einer Remisquote von 74 Prozent. Das alte Großmeisterremis hatte wieder Hochsaison. Gleich 32 der insgesamt 81 Partien endeten mit einem Remis vor dem 30. Zug. Sechs Spieler blieben ungeschlagen: Grischuk, Vachier-Lagrave, Ding, Jakovenko, Nakamura, Nepomniachtchi und Vallejo Pons. Aronian und Hou verlieren jeweils eine Partie in der Schlussrunde und landen mit vier Punkten knapp unter der 50%-Marke. Mamedyarov ist der einzige Spieler mit drei Siegen. Die zweite Station des Grand Prix beginnt am 12. Mai in Moskau. (wk, Foto: Turnierseite)
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